Einleitung

Zur Sicherung eines friedlichen und respektvollen Umgangs an unserer Schule hat es sich als wertvoll erwiesen, Hilfs- und Unterstützungssysteme für den Umgang mit Gewalt-, bzw. Grenzsituationen einzurichten und je nach Krisen-situation in angemessener Form zu nutzen.

Eine sehr wichtige Rolle spielen dabei präventive Unterstützungsmöglichkeiten. In diesem Bereich wurde ein Schwerpunkt der Arbeit an unserer Schule gesetzt, wodurch die Wahrscheinlichkeit der Häufigkeit des Auftretens von Grenzsituationen reduziert sowie die Schwere des Ausprägungsgrades vermindert werden kann. Dabei ist zu unterscheiden zwischen

a) primärer Prävention:     Diese lässt Probleme gar nicht erst entstehen, z.B. durch individuelle Förderung und Stärkung des Selbstwertgefühls der Schüler.
b) sekundärer Prävention: Vorbereitung auf den Krisenfall durch kollegiale Beratung und Hilfestellung sowie Fortbildungs-maßnahmen
 c) tertiärer Prävention:     In der Krise wird möglichst so gehandelt, dass der Schaden begrenzt und für die Zukunft gelernt wird.

Dazu gehören an erster Stelle Psychohygiene und Achtsamkeit gegenüber Schülern und Kollegen. Es gilt ein Bewusstsein für den Anderen zu entwickeln, sich Zeit zu nehmen für die Wahrnehmung der Bedürfnisse und Handlungen von allen involvierten Personen. Sehr wichtig ist dabei, wie in einem Kollegium mit scheinbaren oder auch offensichtlichen Grenzüberschreitungen sowohl durch Schüler als auch durch Kolleginnen und Kollegen umgegangen wird.