Formen der Grenzüberschreitung

Die Erscheinungsformen von Grenzüberschreitungen in der Schule sind vielfältig. Sie reichen von Disziplinlosigkeiten in Unterricht oder Pausen, verbalen und körperlichen Attacken gegenüber SchülerInnen und LehrerInnen, Mobbing, Regelverletzungen, Zerstören von Schuleigentum, Diebstahl bis zu Diebstahl und Erpressung. Diese vielfältigen Erscheinungsformen von Gewalt können nur mit einem sehr allgemeinen Gewaltbegriff definiert werden. Eine solche Definition ist jedoch zugleich Grundlage für die weiteren Ausführungen in diesem Konzept und unser Handeln an der Schule. 

In Anlehnung an Hurrelmann definieren wir schulische Gewalt als

“das Spektrum von vorsätzlichen Angriffen und Übergriffen auf die körperliche, psychische und soziale Unversehrtheit, also Tätigkeiten und Handlungen, die physische und psychische Schmerzen oder Verletzungen bei Schülern und Lehrern innerhalb und außerhalb des Unterrichtsbetriebes zur Folge haben können. Gewalt an Schulen umfasst auch Aktivitäten, die auf Beschädigung von Gegenständen im schulischen Raum gerichtet sind.“        

Beleidigungen, Intrigen und soziale Isolation sind impliziert.