Außerschulische Partner

Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit

Zweimal im Jahr findet für unsere Schüler im 9. bzw. 10. Schulbesuchsjahr eine Beratung durch die Agentur für Arbeit in der Schule statt. Hier werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt, so dass nach Möglichkeit kein Schüler ohne eine Perspektive unsere Schule in Richtung Berufswelt verlässt.

 

Berufseinstiegsbegleitung

Die Martinsschule nimmt als eine von 1000 Schulen deutschlandweit an dem Projekt Berufseinstiegsbegleitung teil. Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein durch die Bundesagentur für Arbeit gefördertes Projekt zur individuellen Begleitung und Unterstützung von Jugendlichen in der 9. und 10. Klasse. Ziel ist die Eingliederung dieser jungen Menschen in eine Ausbildung.
Diese Maßnahme wird bei uns vom Kolping-Bildungswerk durchgeführt. Das Kolping-Bildungswerk engagiert sich in den Bereichen Arbeit, Bildung, Kultur und Soziales und ist seit vielen Jahren in der beruflichen Orientierung, Qualifizierung und Integration von Jugendlichen und Erwachsenen tätig.

 

Zu den Aufgaben der Berufseinstiegsbegleitung gehört u.a. die Unterstützung

  • bei der Erreichung des Schulabschlusses
  • in der Phase der Berufsorientierung und Berufswahl
  • bei der Suche nach dem geeigneten Ausbildungsplatz

und die Begleitung in den ersten Monaten während der Ausbildung.

 

Dazu steht den Schüler/innen Frau Heße und Frau Kewekordes von den Kolping-Bildungszentren Südwestfalen als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Es finden regelmäßige Gespräche und eine Beratung statt, in denen die Unterstützung bei persönlichen oder schulischen Problemen geklärt werden kann.

KAoA - Kein Abschluss ohne Anschluss

Das Land NRW setzt sich dafür ein, den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf nachhaltig zu verbessern. Kein Abschluss ohne Anschluss – nach diesem Motto bietet Nordrhein-Westfalen ein einheitliches gestaltetes Übergangssystem ein.

Es unterstützt die Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Berufsorientierung, der Berufswahl und beim Eintritt in eine Ausbildung.

An der Umsetzung des Übergangssystems wirken viele Partner und Akteure mit, auf Landesebene wie auf kommunaler Ebene, aus Wirtschaft und Schule.

Spätestens ab Klasse 8 erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine verbindliche, systematische Berufsorientierung mit regelmäßigen Praxisphasen. Ergänzend zum Unterricht werden Berufsfelderkundungen und Praktika ermöglicht, um betriebliche Wirklichkeit zu erfahren und verschiedene Berufsfelder kennenzulernen.

Für unsere Schule ist das Bildungszentrum des Handels e. V. zuständig. Vor allem ist hier die Durchführung der Potenzialanalyse zu nennen. Eine Potenzialanalyse bietet allen Schülerinnen und Schülern zu Beginn des Prozesses eine fundierte Selbst- und Fremdeinschätzung. Die Jugendlichen entdecken dabei ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt. Die Ergebnisse werden individuell ausgewertet und in einem von der Schule ausgewählten Portfolioinstrument, etwa dem Berufswahlpass, dokumentiert. Die Potenzialanalyse zielt darauf ab, dass sich die Jugendlichen den eigenen Interessen, Neigungen und Möglichkeiten annähern und damit verbundene Kompetenzen weiterentwickeln. Es ist keine Berufsempfehlung. Eine Potenzialanalyse fördert vielmehr die Selbstreflexion und erschließt Anhaltspunkte für ein passgenaues Angebot der weiteren Bausteine in der Berufsorientierung wie Berufsfelderkundungen oder die Auswahl von Schülerbetriebspraktika.

Jugendhilfeeinrichtungen

Fast zwei Drittel unserer Schüler leben in Jugendhilfeeinrichtungen im Altkreis Meschede (Martinswerk e. V. Dorlar, St. Georg mit dem Internat Bad Fredeburg sowie dem Haus Weitsicht in Oesterberge, Kinderhaus Stratmann in Cobbenrode). Dementsprechend nimmt der gegenseitige Informationsaustausch zum täglichen Schulleben sowie die Mitarbeit im Rahmen der Erstellung von Hilfeplänen und schulischen Förderplänen einen großen Raum ein.

Die Kooperation zwischen Martinsschule und der Jugendhilfeeinrichtung Martinswerk e. V. Dorlar ist aufgrund der räumlichen Nähe und der hohen Anzahl der Schüler aus dieser Einrichtung besonders eng.

Polizei

Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeidienststellen dient vor allem der Sucht- und Gewaltprävention sowie der Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf ihre sichere Teilnahme am Straßenverkehr.

Beispielhaft ist hier das hohe Engagement von dem Verkehrssicherungsbeamten, Herrn Degenhardt, vom Kommissariat Vorbeugung in Meschede zu nennen, der die Mofa- und Radfahrausbildung an unserer Schule federführend organisiert und durchführt.

 

Zeus - Zeitung und Schule durch die Mediengruppe WAZ

Seit Jahren nehmen die Schüler der Klassen 8 bis 10 an dem ZEUS-Projekt der Westfalenpost teil. Über mehrere Wochen erhalten die Schüler kostenlos jeden Morgen eine Tageszeitung. Sie erlernen dann im Unterricht anhand einer sehr gut aufbereiteten Arbeitsmappe wesentliche Dinge über die Zeitung.

Bei Zeus - Zeitung und Schule recherchieren und schreiben Schüler zu Themen, die sie interessieren. Dadurch sind auch schon einige Artikel von unseren Schülern in der Westfalenpost erschienen.